Was das Rauchen mit Tabakzigaretten betrifft, so sind Rauchen und Nikotin quasi unzertrennbar. Hier kommt die E-Zigarette ins Spiel, die dem Konsumenten mittels E-Liquid die Wahl lässt, sich entweder für oder gegen Nikotin zu entscheiden. Dabei ist sogar die Konzentrationsstärke des Nikotins frei wählbar. Der Wechsel vom Raucher zum Dampfer wirft gerade bei Ex-Rauchern die Frage auf, ob und wenn ja, wie viel Nikotin es sein darf. So muss neben der passenden E-Zigarette gleichzeitig auch nach der richtigen Konzentration des E-Liquids gesucht werden. Folgende Dosierungen beim E-Liquid sind im Handel erhältlich:

  • 24 mg/ml (extra stark)
  • 18 mg/ml (stark)
  • 12 mg/ml (mittel)
  • 6 mg/ml (leicht)
  • Liquids ohne Nikotin (0 mg/ml - nikotinfrei)

Der passende Nikotingehalt

Nun stellt sich dem Einsteiger die Frage, welche Stärke des E-Liquid denn die geeignetste ist. Hierbei wird die richtige Stärke von dem bisherigen Zigarettenkonsum des Ex-Rauchers abhängig gemacht und zwischen starkem Raucher, der mehrere Päckchen am Tag konsumiert hat und dem Gelegenheitsraucher unterschieden. Dabei gilt: Je mehr geraucht wurde, desto stärker darf bzw. sollte auch die Dosierung des im Liquid befindlichen Nikotins ausfallen. Als Ex-Raucher ist es deshalb ratsam, zunächst zu einem höher dosierten Nikotin-Liquid zu greifen, da der Umstieg von Tabakzigarette zu E-Zigarette erstmal gemeistert werden muss.

Der Griff zum extra starken E-Liquid mit einem Nikotingehalt von 24 mg/ml kann starken Ex-Rauchern unterstützend dabei helfen, dass der Nikotinspiegel auf einem konstanten Niveau gehalten wird, was wiederum die Lust auf eine normale Zigarette hemmt. Es ist nämlich erwiesen, dass diejenigen, die ihre Nikotinsucht nicht über das Liquid befriedigen, schneller wieder zur schädlichen Variante greifen.

Bei ehemaligen Rauchern, die auf ca. 20-25 Zigaretten pro Tag kamen, darf gerne mit einem 18er E-Liquid gestartet werden.

Gelegenheitsrauchern, die auch mal ohne den Glimmstängel ausgekommen sind, wird hingegen empfohlen mit einer mittleren Dosierung von 12 mg/ml zu beginnen.

Die mit lediglich 6 mg/ml dosierten oder sogar nikotinfreien Liquids sind wirklich nur für Diejenigen geeignet, die den Umstieg schon lange hinter sich haben. Aber auch bereits erfahrene Dampfer, die ihren Nikotinanteil senken möchten, dürfen gerne zu diesen E-Liquid greifen.

Flash-Effekt auch beim Dampfen?

Der Flash, den man beim Rauchen durch die Nikotinzufuhr erfährt, wird von vielen Rauchern sehr geschätzt. Das Vermissen eben dieses Flashes – aufgrund mangelhafter Alternativen – führt meistens dazu, dass wieder zum normalen Glimmstängel gegriffen wird. Mit der E-Zigarette kann man dieses Problem umgehen. Wichtig dabei ist, dass man das für sich geeignetste Liquid mit dem Nikotingehalt sucht, das am ehesten dem vorherigen Tabakkonsum enstpricht. Während beispielsweise einem Light-Raucher bei einem Zug an einer zu starken Zigarette wohl die Luft wegbleiben würde, so würde umgekehrt ein starker Raucher an einem Zug an der Light-Zigarette keinen Effekt verspüren. Kurz gesagt: Je mehr Nikotin in einem E-Liquid enthalten ist, desto stärker ist der Flash, den man verspürt.

Jedoch kann auch der Verdampfer selbst Einfluss auf den Flash nehmen. Denn je mehr Dampf erzeugt wird, desto mehr Liquid wird pro Zug verbraucht und es entsteht ein stärkerer Flash. Indem man sich also eine E-Zigarette mit regelbarer Volt- oder Wattzahl zulegt, kann man die Leistung variieren und erhält auch mit einem niedriger dosiertem Nikotin E-Liquid einen ordentlichen Flash.

Sind nikotinhaltige Liquids besser als Zigaretten?

Oft stellt sich die Frage, ob nikotinhaltige E-Liquids wirklich weniger schädlich sind als das Rauchen. Denn auf Zigarettenschachteln wird der Nikotingehalt mit lediglich 1 mg angegeben, was im ersten Moment äußerst gering wirkt. Doch ist die tatsächliche Nikotinaufnahme über herkömmliche Zigaretten wesentlich höher als beim Dampfen von E-Zigaretten. Somit gehen Fachleute davon aus, dass das Dampfen unbedenklicher ist als der Griff zur normalen Zigarette. Hinzu kommt, dass der Raucher über eine Tabakzigarette eine ganze Reihe anderer Stoffe aus der Zigarette zieht, die oftmals weitaus schädlicher sind, als das Nikotin selbst.

Schlussendlich soll – vor allem mithilfe der vielen verschiedenen Geschmacksrichtungen – das Nikotin an sich und dessen Konsum immer weiter in den Hintergrund gerückt werden. Auch bleibt die Option offen, mit der E-Zigarette bei der gewohnten Dosierung zu bleiben, die man beim Rauchen von Tabakzigaretten gewohnt war, und dennoch von der bessere Alternative zum Rauchen zu profitieren. Hauptziel der E-Zigarette wird es jedoch bleiben, sich nicht das Rauchen, sondern den Nikotinkonsum schrittweise abzugewöhnen.

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